Wie Du mit einem simplen Trick deine Rückenschmerzen vorbeugst und dich selbst glücklich machst

Yoga gegen Rückenschmerzen

Die Wirbelsäule fungiert nicht nur als flexible Stütze des menschlichen Körpers, sondern ist in vielerlei Hinsicht auch für Stabilität und Halt im Leben verantwortlich.

Ein gesunder Rücken lässt folglich auf gute Gesundheit, sowohl auf physischer als auch psychischer Ebene, schließen.


Wenn sich der Rücken mit zunehmenden Alter oder durch etwaige Verletzungen von Zeit zu Zeit oder im schlimmsten Fall sogar chronisch bemerkbar macht - in Form von Rückenschmerzen aller Art - ist es ratsam, diese nicht auf die lange Bank hinauszuschieben und ohnmächtig im jeweiligen Zustand zu verweilen, sondern sich ernsthaft Gedanken darüber zu machen, wie man der Situation bestmöglich entgegenwirken kann.

An dieser Stelle gilt es in erster Linie seinen Rücken nicht als erbarmungslosen Feind zu betrachten, über den man in regelmäßigen Abständen schimpft und schonungslos herzieht, sondern im Gegenteil, ihn sich zum langfristigen Verbündeten und Freund zu machen.

Die folgende Strategie bietet anhand simpler Tricks einen optimalen Leitfaden für einen Rückenschmerzfreien-Alltag. 

Glücksgefühle inklusive!

Lieber hören statt lesen? Ich lese dir den Blog-Beitrag vor 😉

Der perfekte Start in den Tag

... beginnt nicht damit, mit dem richtigen Bein aufzustehen, sondern mit einem gut gelaunten Rücken. Schon alleine die Wahl des ersten morgendlichen Gedankens kann sich hierbei als entscheidend erweisen.

Möchtest du dich lieber über die jeweiligen Rückenschmerzen beklagen, die dir mal wieder konsequent Gesellschaft leisten oder entscheidest du dich stattdessen dafür,mit einem positiven Lebensgefühl aufzustehen?

Vielleicht möchtest du frühmorgens noch ein paar Minuten im Bett liegen bleiben, dich in Ruhe recken und strecken und ein bisschen in deinen Rücken hineinspüren, bevor du dich auf den Weg in Richtung Badezimmer oder Küche und in weiterer Folge in den Berufsverkehr begibst.

Besonders empfehlenswert ist es außerdem, eine halbe Stunde früher als gewohnt aufzustehen um seinem Rücken gezielt Aufmerksamkeit zu schenken, idealerweise in Form eines sanften Rückentrainings oder Yoga-Flows.

Binnen kürzester Zeit wirst du bemerken, was für positive Auswirkungen diese kleine aber feine Morgeneinheit letztendlich auf die Art deiner Rückenschmerzen und dein gesamtes Wohlbefinden haben wird.

Bewusstsein im Alltag

Haltungsfehler sind eine unangenehme Folgeerscheinung der modernen Menschen im 21. Jahrhundert, oftmals zurückzuführen auf zu langes Sitzen oder Stehen oder allgemeine Fehlhaltungen.

Besonders großes Augenmerk solltest du daher auch auf die Einstellung all deiner Sitzgelegenheiten im Alltag legen.

Ist der Sessel im Büro deinen Bedürfnissen entsprechend eingestellt? Sitzt du auch zu Hause gut? Und was viele übersehen: Die Sitzhaltung im Auto hat extrem hohe Auswirkungen auf deine Wirbelsäule, vor allem wenn du mehrere Stunden pro Tag darin verbringst.

Tipps gegen Rückenschmerzen

Lass dich am besten persönlich beraten, wenn es um die Wahl deiner passenden Einstellungen geht. Einmal angewendet, kannst du dich im wahrsten Sinne des Wortes einfach zurücklehnen und deinen Rücken aufatmen lassen.

Sport als Ausgleich

Sport bedeutet nicht automatisch Mord, sondern kann bei Rückenschmerzen sogar extrem ausgleichend und unterstützend wirken.

 In Kombination mit regelmäßigen Massage und/oder Physiotherapie Einheiten nimmst du bewusst Einfluss auf die Genesung deiner Wirbelsäule.

Auch Schwimmen hat positive Auswirkungen auf die Regenerierung deines Rückens, allerdings nur bei korrekter Anwendung, sprich auch hier wären genaue Instruktionen eines Profischwimmers von Vorteil, um etwaigen Fehlhaltungen vorzubeugen und auf Nummer sicher zu gehen.

Heißer Tipp: Unterwassergymnastik hat sich in den letzten Jahren als durchaus unterhaltsame und effektive Lösung bei Rückenschmerzen bewährt. Generell gilt, je mehr Bewegung du deinem Rücken verschaffst, desto flexibler und wendiger bleibt er auch.

Falls du bereits Rückenschmerzen verspürst kannst du die Wahl des richtigen sportlichen Ausgleichs mit einem Arzt abklären und dich im Anschluss voller Elan in dein neues Hobby stürzen - deinem Rücken zuliebe!

Zur Ruhe kommen

Im hektischen Alltag kommt eines oftmals viel zu kurz: die ausgedehnte Verschnaufpause.

Während in anderen Kulturen das sogenannte Power-nap zum ganz normalen Leben wie selbstverständlich dazugehört und sogar während der Arbeitszeit berücksichtigt werden darf, herrscht hierzulande und in unseren Breitengraden stures, monotones Verweilen in ein und derselben Position.

Egal ob in der Schule, auf der Uni oder am Arbeitsplatz - allerorts klagen Betroffene über immer wiederkehrende Rückenschmerzen, was wiederum Auswirkungen auf das allgemeine (in dem Fall wohl eher nicht vorhandene) Wohlbefinden haben kann.

Wenn du deiner Wirbelsäule ab sofort mehr Respekt zollen möchtest, kannst du beispielsweise deinen Arbeitssessel selbstbewusst gegen einen aufblasbaren Gymnastikball austauschen. Denn egal wie funktional dein Sitzplatz zuvor war, auf dem Ball kannst du gar nicht anders, als aufrecht sitzen und zudem macht das leichte hin- und herwippen jede Menge Spaß und sorgt für Abwechslung für deinen gesamten Bewegungsapparat.


Kleine Helferlein

Auch für Zuhause gibt es individuelles Equipment, um deinen Rücken schonend wieder in den ursprünglichen Zustand zurückzuversetzen.

Besonders beliebt sind Faszienrollen, die ganz gleich einer kräftigen Massage entlang der Wirbelsäule zum Einsatz kommen. Daneben gibt es Fitnessbänder und viele weitere nützliche Utensilien, um seinem Rücken Entspannung und Erholung zu verschaffen und gezielt Reize zu setzen.

Eine Trainingsmatte bietet entsprechenden Komfort während der Einheiten gegen Rückenschmerzen.

Kleiner Tipp: Wer du frei nach dem Motto DIY lieber selbst ein Massagegerät für den Rücken basteln möchtest, kannst du ganz einfach eine ausrangierte Socke nehmen und einen Tennisball hineinstopfen, im Anschluss zubinden und Wirbel für Wirbel darüber rollen, solange es sich gut für dich anfühlt!

Yoga gegen Rückenschmerzen

Yoga und Pilates für den Rücken

Obwohl Yoga in gewisser Art auch eine Art von Sport ist, lohnt es sich doch die fernöstliche Bewegungslehre in einem eigenen Punkt anzuführen.

Falls du schon ein bisschen vertraut mit der Materie bist, weißt du vermutlich schon über die unterschiedlichen Richtungen des Yoga bescheid.

Wenn nicht, erkundige dich doch einmal im nächstgelegen Studio nach einem Kurs der gezielt auf die Beschwerden deines Rücken eingeht.

Auch Pilates trägt wesentlich zur Verbesserung deiner Haltung bei und wird dir nach kürzester Zeit ein positives Lebensgefühl und im selben Atemzug weniger Rückenschmerzenverleihen.

Was beide Varianten auf jeden Fall gemeinsam haben: In der Gruppe übt es sich auf jeden Fall leichter und konsequenter, als alleine Zuhause. Und - der Spaßfaktor überwiegt hier eindeutig!

Achtsamkeit

Eine weitere wunderbare Möglichkeit, um deinen Alltag positiver zu gestalten, egal ob bestehende Rückenschmerzen oder nicht, ist deine Aufmerksamkeit gezielt auf den Bereich zu lenken, der dir am meisten Sorgen bereitet.

Gezielte Atemtechniken, die du bewusst an die betroffenen Stellen lenkst vermindern tatsächlich den Grad des Schmerzes und lassen dich im Laufe der Zeit ruhiger mit den Beschwerden umgehen.

Wichtig ist, diese weder zu verdrängen, noch missmutig tagein tagaus in jedem Moment in dem negativen Gefühl zu verweilen.

Die Rückenschmerzen sollen sich ruhig bemerkbar machen und anwesend sein dürfen. Sei dir im Klaren darüber, dass dies kein Dauerzustand, sondern bloß eine Momentaufnahme ist. Mit mentaler Stärke und körperlicher Aktivität wirst du dich wieder schmerzfrei fortbewegen können.


Rückentagebuch

Wenn du Lust hast kannst du bei der Gelegenheit gleich ein Tagebuch eigens für deinen Rücken anfertigen, wo du jeden Tag festhalten kannst, wie du dich angesichts der Lage fühlst und welche Fortschritte in Anbetracht deiner Rückenschmerzen inzwischen zu verzeichnen hast.

Schreiben übt eine beruhigende Wirkung auf dich aus, wie dir sicherlich nicht entgehen wird und zusätzlich behältst du so den Überblick über die Entwicklungen deiner Wirbelsäule.

Du wirst nicht von einem Tag auf den anderen Bäume ausreißen können, aber durch Konsequenz und Ausdauer mit Sicherheit an dein Ziel gelangen, egal ob früher oder später, Hauptsache es ist eines Tages soweit.

Ein Tagebuch bietet folglich die Möglichkeiten in Zeiten der Resignation wieder neuen Mut zu schöpfen und Vertrauen in den Prozess der Heilung zu fassen.


Wie man sich bettet, so liegt man

Neben all den aktiven Einflüssen, die man auf die Gesundheit seines Rückens nehmen kann, ist natürlich auch die passive, unbewusste Seite nicht außer Acht zu lassen. ​

Immerhin schlafen wir beinahe fast so lange, wie wir wach sind. Auch in dieser Zeit darf die Wirbelsäule bestmöglich unterstützt und entlastet werden.

Pack am besten ein paar Freunde ein, fahrt in ein Möbelhaus eurer Wahl und macht den ganzen Tag nichts anderes als alle vor Ort lagernden Betten und Matratzen probezuliegen.

Vielleicht darf es ja auch zur Abwechslung etwas ganz Extravagantes sein?
Eine Hängematte zum Beispiel oder ein Wasserbett? 

Der Fantasie und den Möglichkeiten sind im Prinzip keine Grenzen gesetzt, Hauptsache du fühlst dich rundum wohl und dein Rücken mit dir.

Zusätzlich kann man sich natürlich auch Empfehlungen und Ratschläge vom Spezialisten einholen. Gute Ansprechpartner bezüglich Rückenschmerzen findet man oftmals auf themenbezogenen Messen.

5 Schritte - Hexenschuss

Schmerzfrei durch verschiedene äußerliche Einwirkungen

Auf kosmetischer Ebene bieten sich wärmende Schlammpackungen bei Rückenschmerzen an, des Weiteren gibt es thermale Körperlotionen, die man abends vor dem Schlafengehen auf die betroffenen Stellen auftragen kann.

Die klassische Lösung eines erhitzten Kirschkernkissens oder Thermophors sind nach wie vor beliebte Hausmittelchen bei immer wiederkehrenden Rückenschmerzen.

Wiederum andere Menschen bevorzugen die Vorteile einer Elektroimpulstherapie. Oder kühlende Effekte erzeugt durch kühle Umschläge, Gels oder Cool Packs aus dem Gefrierschrank. So unterschiedlich die Palette an Schmerzen ausfällt, so variabel sind folglich auch ihre Therapie Möglichkeiten.

Die einen klassischer, die anderen schon eine Spur ausgefallener.

Du siehst auf jeden Fall, dein Schicksal ist noch lange kein Grund zum Verzagen, vor allem nicht angesichts der nahezu endlosen Bandbreite an Therapiemöglichkeiten, die uns heute glücklicherweise zur Verfügung stehen.

Hoffentlich konnte dir dieser Beitrag einige gewinnbringende und erkenntnisreiche Informationen, Perspektiven und Lösungsansätze liefern, die dir in Zukunft dabei helfen, bestmöglich mit deiner individuellen Situation umzugehen - und Glück und Freude dabei zu empfinden!

Alles Liebe auf dem Weg zur Genesung

  • Popstar sagt:

    Danke für den Tipp. Ich habe mir vorgenommen mich einfach jeden Tag eine halbe Stunde zu bewegen. Was ich mache, schreibe ich mir nicht vor, Hauptsache ich tue es. Wenn man die ganzen Leute sieht, von Fahrlehrer bis Sekretärin, die jeden Tag kaum Bewegung haben. Das kann ja auch Dauer nicht gut gehen.

    • UU397CVholleDa sagt:

      Hallo Popstar,

      sich eine halbe Stunde zu bewegen ist ein gutes Ziel.
      Hauptsache TUN, dass ist die richtige Einstellung.

      Ich selbst habe auch erst seit ein paar Jahren einen Bürojob und
      da merke ich ganz besonders, dass mein Rücken zu wenig Bewegung bekommt.

      Lg David

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