7 Gründe für Rückenschmerzen nach dem Schlafen

7 Gründe für Rückenschmerzen nach dem Schlafen

Der Schlaf soll erholsam sein, damit sich der Körper regenerieren kann.

Doch oftmals wachen die Menschen mit Rückenschmerzen auf und fühlen sich wenig erholt. Dabei sind nicht nur ältere Menschen betroffen. Selbst bei jungen Personen kommen Rückenschmerzen nach dem Schlafen immer häufiger vor.

Gesunder Schlaf ist wichtig für unser Immunsystem, auch unser Gehirn verarbeitet nachts Informationen, um am nächsten Tag wieder leistungsfähig zu sein.

Wenn du unter solchen Rückenschmerzen leidest, kann dies unangenehme Folgen für Körper und die Seele sein. Rückenschmerzen können unterschiedlichste Ursachen haben und sollten nacheinander überprüft werden.

Auch der Besuch beim Arzt darf nicht hintenan gestellt werden.

Lieber hören statt lesen? Ich lese dir den Blog-Beitrag vor 😉

Die erste und häufigste Ursache liegt an der falschen oder einer zu alten Matratze.
Sollte Deine Matratze in die Jahre gekommen sein, so kann dies ein Grund für Rückenschmerzen nach dem Schlafen sein.

Eine Matratze hat ausgedient, wenn du im Bett in einer Kuhle liegst.
Solltest Du die Federn einer Federkernmatratze spüren, so ist es höchste Zeit diese zu wechseln. Nach ca. 10 Jahren hat fast jede Matratze ausgedient.

Auch wenn Du Deine Matratze ohne eine richtige Beratung und ohne Probeliegen über einige Tage gekauft hast, könnte dies ein Zeichen sein, dass es sich bei dieser Matratze nicht um die Richtige für Dich handelt.

Matratzen gibt es in unterschiedlichen Härtegraden und Materialien wie Federkern, Kaltschaum oder Latex.


Mit zunehmendem Härtegrad wird das Liegegefühl fester. 

Entscheidend beim Härtegrad sind Körpergewicht, aber auch die persönlichen Vorlieben. Bei der neuen Matratze solltest Du unbedingt darauf achten, Dich ausführlich beraten zu lassen. Es gibt Geschäfte, die sich auf Matratzen spezialisiert haben.

Dort liegst Du dann nacheinander, in deiner normalen Schlafposition, auf unterschiedlichen ausgestellten Matratzen.

Ein Computer misst bei jeder Matratze, ob sich Dein Gewicht richtig verteilt und die Wirbelsäule gerade ist. Eine gute Matratze sollte demnach sowohl den Körper von Druck entlasten, zugleich aber entsprechend nötige Stützen aufbauen.

Es gibt auch in solchen Geschäften Matratzen unterschiedlicher Preisklassen. Es ist nicht immer die teuerste Matratze, jedoch haben gute Matratzen auch ihren Preis.

7 Gründe für Rückenschmerzen nach dem Schlafen

7 Gründe für Rückenschmerzen nach dem Schlafen

Ein weiterer Grund für Rückenschmerzen ist der falsche oder nicht richtig eingestellte Lattenrost. Manche Menschen bevorzugen keinen Lattenrost, aber auch davon wird abgeraten. Die Luft kann nicht gut zwischen Matratze und Boden zirkulieren.

Es kann sodann zur Bildung von Kondenswasser kommen.

Was wiederum Schimmelbildung zur Folge haben kann. Welcher Lattenrost der Richtige für Dich ist, kann Dir ein Fachhändler bestens erklären.

Du solltest jedoch über Deine Matratze Bescheid wissen, damit der richtige Lattenrost zugeordnet werden kann.

Beim Lattenrost sollte hochwertiges Holz verwendet werden, Buche ist ideal dafür.
Optimal wäre, wenn jede Leiste in einer eigenen Kappe gelagert wird. 

Die Leisten sollten einzeln härteverstellbar sein. Letztendlich gibt es sehr viele verschiedene Lattenrost-Typen mit unterschiedlichsten Aufbauweisen.


Es kommt auf die Qualität des Lattenrosts an und wie der Lattenrost in Verbindung mit einer Matratze das ergonomisch erwünschte Liegen erfüllt. Deshalb gilt auch beim Lattenrost, ein paar Tage Probeliegen zeigt Dir, ob Du den richtigen Lattenrost gefunden hast.

Sollte es weder an der Matratze noch am Lattenrost liegen, so kann das Kissen sehr wohl für Rückenschmerzen verantwortlich sein. Zuerst solltest Du überlegen, ob Du Seiten- Rücken- oder Bauchschläfer bist.

Denn für jede Schlafposition gibt es das richtige Kissen. Dinkel- oder Hirsekissen eignen sich besonders bei Nackenschmerzen. Nackenstützkissen eignen sich bei Problemen mit der Wirbelsäule.

Jedoch sind diese nur für Rücken- oder Seitenschläfer geeignet.


Das Kissen beeinflusst die Schlafqualität genauso
wie die Matratze und der Lattenrost. 

Mithilfe einer qualifizierten Beratung findest Du schneller und sicherer das richtige Kissen.

Bei der optimalen Schlafposition bildet Dein Kopf eine gerade Linie mit dem Rücken und ist nicht überstreckt. Ein weiterer Vorteil ist, dass das richtige Kissen in der Nacht Verspannungen vom Tag, von z. B. langem Sitzen am PC, lösen kann.


 Spätestens alle fünf Jahre sollte das Kopfkissen ausgewechselt werden. 



Wer Rückenschläfer ist, braucht ein flaches Kissen. 

Wer zu den seltenen Bauchschläfern gehört, braucht ein Spezialkissen.
Wenn Du kein Kissen benutzt, dann wäre das nicht die richtige Entscheidung, denn so können sich die Rückenmuskeln verkrampfen.

Wer halb auf dem Bauch liegt, braucht eine komplette Bettenberatung, da diese Schlafposition schädlich für den Rücken sein kann.

Rückenschmerzen nach dem Schlafen

Hast Du eine ungünstige Schlafposition, dann kann das direkt zu Rückenschmerzen nach dem Aufstehen führen.

Die Bauchlage ist für eine entspannte Schlafposition nicht die Richtige, da der Rücken dadurch ein Hohlkreuz bildet.

Des Weiteren wird der Kopf stark verdreht, wodurch eine völlig unnatürliche Form eingenommen wird, was Nacken- und Kreuzschmerzen nach sich ziehen kann.

Auf der Bauchlage wird der Kiefer vom seitlich abgelegten Kopf nach oben gedrückt.

Das kann dazu führen, dass dies im Laufe der Zeit zu einer fortlaufenden Schädigung des gesamten Rückens und folglich zu Beschwerden im ganzen Körper führen kann.​

Dramatisch ist die Kombination vom Bauchschlafen und einer Atlasfehlstellung. Die durch den blockierten Atlas, einseitig belastete Kopfdrehung zwingt die Bauchschläfer, immer mit dem Kopf zur gleichen Seite gedreht, zu schlafen.



Dieses führt zu übermäßigem Druck auf den Unterkiefer und damit verbunden zu Behinderungen im Lymphabfluss, der Blutversorgung und zu Verspannungen der Muskulatur, was negative Auswirkungen auf den gesamten Körper hat.


Solltest Du dennoch auf dem Bauch schlafen, dann lege Dir ein Kissen unter den Bauch um so Rücken und Kopf etwas zu entlasten.


Die Rückenlage ist die ergonomisch beste Schlafposition. Um die Lendenwirbelsäule noch besser zu entlasten, kannst Du Dir ein Polster unter Deine Knie legen. Achte in Rückenlage auf eine ausreichende Stütze des Nackens, das Kopfkissen sollte weder zu hoch noch zu flach sein.


Die Seitenlage ist optimal, allerdings muss in dieser Position die Wirbelsäule, von Matratze und Kissen, an der richtigen Stelle gestützt werden.

Bitte achte darauf, dass du dich mit dem Kopf auf dem Kissen wohlfühlst und Du nicht das Gefühl hast Dein Kopf wird in das Kissen gedrückt.

Wenn Du in der Seitenlage schläfst und deine Schulter nicht richtig in die Matratze einsinken kann, entstehen weitere unangenehme Schmerzen im Rücken. So wird die Brustwirbelsäule abgeknickt und kann sich nicht regenerieren. Die natürliche S-Form der Wirbelsäule wird bei den Seitenschläfern beibehalten.

Was viele Leute nicht wissen, ist, dass die Raumtemperatur für einen gesunden Rücken eine große Rolle spielt. Die optimale Temperatur im Schlafzimmer liegt ungefähr bei 18 °C.

Es ist sinnvoll die Temperatur in Deinem Schlafzimmer zu messen, denn nicht optimale Temperaturen können dazu führen, dass sich der Körper im Schlaf verspannt und man selbst unruhig schläft.

Verspannungen im Rücken können dadurch vorprogrammiert sein, jedoch durch die korrekte Temperatur einfach vermieden werden.


Wenn Du gerne bei geöffnetem Fenster schlafen möchtest, solltest Du beachten, dass Zugluft den Körper auskühlen kann und sich Dein Körper dadurch verspannen kann.

Vor dem Zubettgehen solltest Du Dein Zimmer gut lüften um für ausreichend Sauerstoff zu sorgen.

 Im Sommer kann das Fenster, nach Beachtung oben genannter Ratschläge, beim Schlafen durchaus geöffnet bleiben.



Ältere Menschen können durchaus eine höhere Schlafzimmertemperatur benötigen, da sie weniger Muskulatur haben.

Schäden oder Veränderungen an der Wirbelsäule können ebenfalls für Rückenschmerzen nach dem Schlafen sorgen.


Die häufigste Ursache ist eine Bandscheibenvorwölbung beziehungsweise ein Bandscheibenvorfall, was zu vermehrten Schmerzen führen kann. Die im Spinalkanal verlaufenden Nerven werden dabei zusammen gedrückt.

Die Symptome können sehr unterschiedlich ausfallen und geben Dir nicht immer einen Hinweis auf die Bandscheibe. Weitere mögliche Ursachen für Rückenschmerzen können Spinalkanalstenosen sein.

Durch eine krumme Haltung, durch schiefe Beine oder durch falsche Schuhe oder eine genetische Veranlagung, sind Gründe, die für Rückenschmerzen nach dem Schlafen sorgen können, da sich der Körper nachts nicht regenerieren kann.

Schlafen ohne Rückenschmerzen


Auch wenn Du den ganzen Tag am Schreibtisch oder vor dem PC sitzt, kann dies zu einer Verkrampfung deiner Hüftmuskulatur führen.

 Daraufhin kann Deine Wirbelsäule gekrümmt und die Rückenmuskulatur im Lendenwirbelbereich übermäßig beansprucht werden.

Fehlstellungen können darüber hinaus durch verkrampfte Muskeln entstehen. Die Verkrampfung ist dann sehr stark und zum Beispiel durch ein Trauma wie einen Unfall, durch einen Schock oder extreme psychische Belastung, wie der Verlust von nahestehenden Menschen, möglich.

Solche Rückenschmerzen dieser Art treten normalerweise im Nacken auf. Es ist also ratsam bei Rückenschmerzen immer einen Arzt aufzusuchen um körperliche sowie seelische Beschwerden ausschließen zu können.

Der letzte Punkt betrifft das rückenschonende Aufstehen sowie Übungen für einen kräftigen Rücken. Durch falsche Bewegungen tust Du Deinem Körper nichts Gutes.

Schmerzen können so entstehen oder bereits bestehende Schmerzen werden verschlimmert. Am besten drehst Du Dich vom Rücken auf die Seite bis zur Bettkante vor.
Versuche Deinen Rücken sodann mit angespannter Bauchmuskulatur hochzudrücken. 

Sodann drehst du Dein Gesäß zur Bettkannte und stellst beide Füße auf den Boden. Wenn du aufrecht sitzt, kannst Du aufstehen.

 
Für Deinen gesunden Rücken solltest Du regelmäßig Übungen zur Rückenstärkung machen. Wichtig ist eine starke Rumpfmuskulatur, so wird die Wirbelsäule stabilisiert und in der richtigen Position gehalten. Rücken- und Bauchmuskulatur bilden eine Art "Korsett", das die Bandscheiben und somit die Wirbelsäule stützt.

Hast du nur eine schwache Rückenmuskulatur, kann, durch die nicht gestützten Wirbel, ein hoher Druck auf die Bandscheiben entstehen.

Dadurch können durch die falsche Haltung Rückenschmerzen begünstigt werden. Welche Übungen die richtigen sind, kann Dir ein Physiotherapeut zeigen, da die Übungen nur helfen, wenn sie korrekt ausgeführt werden.

Auch Entspannungsübungen wie Yoga, Autogenes Training, Hypnose oder progressive Muskelentspannung helfen den Körper von Verspannungen zu befreien. Der Körper wird dadurch entspannt und unanfälliger für weitere Verspannungen.

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